MACHTWECHSEL AN DER SPITZE DER GIEBELKREUZKRAKE

Der neue „Steuer-Man“ ist Erwin Hameseder er ist Nachfolger von Christian Konrad als Obmann der Raiffeisen Holding Genossenschaft. Im selben Gewand wie Konrad wird auch er weiter die Fäden des Giebelkreuzregimes in Händen halten. Keinen Deut an Macht und Einfluss wird sich Hameseder für Raiffeisen aus seinen Kraken-Fangarmen nehmen lassen! Beherbergen diese doch auch die Absicherung für Milliarden an Euros – ein maßgeschneidertes Gesetzeskonstrukt, das die Giebelkreuz-Krake mit einem Top-Steuersatz von nur rund 7% aussteigen lässt!

Alleine 2011 haben die Raiffeisenbanken in Österreich einen Gewinn vor Steuern von 2,22 Mrd. Euro ausgewiesen und gerade einmal Ertragssteuern (Körperschaftssteuer) in Höhe von 156,84 Mio. Euro gezahlt, das ist ein Steuersatz von gut 7%!! 25% Körperschaftssteuer von 2,22 Mrd. wären 557,5 Mio. Euro! Gute Freunde bei SPÖ und ÖVP und ein ausreichendes Maß an Skrupellosigkeit von allen Seiten lassen dem Staat ein Vermögen an Steuereinnahmen entgehen …

Trotz all der unzähligen Beteiligungen an Medienunternehmen, Casino Austria usw. hat Raiffeisen 1,75 Milliarden Euro an Staatsgeldern bekommen. Jeder Österreicher, der in Not gerät, bekommt Sozialhilfe erst dann, wenn er gar nichts mehr hat. Wenn also Raiffeisen Banken Geld vom Steuerzahler wollen, dann soll der Konzern bzw. diese Banken (RZB etc.) erst seine Beteiligungen abstoßen und sich aufs Kerngeschäft zurückziehen. Vorher darf es keinen einzigen Euro Steuergeld für das Giebelkreuzregime geben.